Jetzt verstärkt Alkoholkontrollen
KS: An den närrischen Tage ist der Führerschein in Gefahr
In den nächsten Tagen hat die Polizei Hochkonjunktur, denn Fasching, Fastnacht oder Karneval sind in diesem Jahr nur kurz. Nach Einschätzung des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) werden wieder tausende Promille-Fahrer bei Alkoholkontrollen ihren Führerschein verlieren. Daher rät der KS, das Auto zu Hause zu lassen, wenn es zum Feiern geht. Öffentliche Verkehrsmittel sind allemal billiger. Doch der Führerschein ist nicht so wichtig, wie die Tatsache, dass bei jedem vierten Unfall mit Todesfolge Alkohol im Spiel war. Grund genug, öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis zu wählen oder das Steuer einem zu überlassen, der nüchtern ist.
Übrigens kann ein Alkohol-Unfall teuer werden: Die Versicherungen entschädigen zwar die Opfer, können aber beim alkoholisierten Sünder Regressansprüche geltend machen. Auch der Beifahrer bekommt nur einen Teil seines Schadens ersetzt, wenn er von der Fahruntüchtigkeit des Fahrers wusste.
Gegen Alkohol im Blut helfen weder Tricks noch Koffein oder Vitamine. Nur der Körper kann Alkohol abbauen, im Schnitt etwa 0,1 Promille pro Stunde. Wer um 3 Uhr morgens mit 1,5 Promille ins Bett gegangen ist, hat um 10 Uhr immer noch 0,8 Promille Restalkohol im Blut und ist fahruntauglich.