Kleine Schäden günstig reparieren
KS: Smart-Repair-Methoden sind erheblich billiger
Kleine Beulen oder Kratzer kommen schon mal vor, wenn man das Auto im Parkhaus oder an anderen engen Stellen parkt. Ärgerlich ist das vor allem, wenn der Verursacher nicht bekannt ist. Deshalb lassen viele Autofahrer solche Kleinschäden erst gar nicht reparieren. Nach Ansicht des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) kann das aber zu Problemen führen, gerade bei einem Leasingfahrzeug oder wenn der Wagen noch gut verkauft werden soll. Übrigens muss so etwas auch nicht teuer sein, wenn man Smart-Repair anwendet. Das sind ausgereifte Zieh-, Drück- und Lackierreparaturmethoden, die Fahrzeughersteller im Rahmen der Endkontrolle schon seit Jahren erfolgreich anwenden.
So lassen sich unter anderem Dellen bis zu einem Millimeter Tiefe und sechs Zentimeter Durchmesser ohne Lackschaden heraus massieren. Verglichen mit der klassischen Reparatur ist dies zum Beispiel bei kleinen Beulen bis zu 80 Prozent billiger. Auch bei größeren Blechschäden gibt es alternative Reparaturansätze, die wegen des geringeren Ersatzteilverbrauchs und der nicht mehr nötigen Aus- und Einbauarbeiten deutlich billiger sind.
Nach Beobachtungen des KS verstehen sich viele Markenwerkstätten heutzutage auf solche Smart-Repair-Methoden. Allerdings sollte man danach fragen. Denn die herkömmliche Reparatur verspricht immer noch einen höheren Gewinn.