Immer mehr Internet im Auto
KS: Attraktives Betätigungsfeld für Hacker
Ob die Zukunft des Automobils wirklich dem Elektroantrieb gehört, steht noch in den Sternen. Sicher ist allerdings, dass in den kommenden Jahren Internet und Mobilfunk vermehrt Einzug in unsere Fahrzeuge halten werden. Und das hat wirklich Sinn, meint der
Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Denn neben dem Gewinn an Sicherheit, zum Beispiel durch den automatischen Notruf E-Call, erlaubt die Internetanbindung eine bessere Navigation. Außerdem sind über das Internet aktuelle Verkehrs- und Stauinformationen, Wetterdaten, die nächstgelegene Tankstelle und deren Preise und vieles andere mühelos zu finden.
Die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt hat diesen Trend deutlich aufgezeigt, auch wenn viele der vorgestellten Möglichkeiten im Auto nicht wirklich sinnvoll erscheinen. So sollte die Nutzung von Google, Facebook, Twitter und weiterer Dienste - zumindest während der Fahrt - dem Beifahrer vorbehalten bleiben. Dass sich Autofahrer künftig auch eventuelle Radarkontrollen rechtzeitig anzeigen lassen können, bleibt wohl ein frommer Wunsch.
Doch all dies ist nicht ohne Risiko, warnt der KS, denn die zunehmende Internetanbindung öffnet auch ein weites Feld für Hacker und deren Viren. Wenn dadurch die Fahrzeugelektronik und damit Sicherheitssysteme betroffen sind, kann sich das zu einer ernsten Gefahr entwickeln.