KS gegen Pkw-Maut

KS: Finanzielle Schmerzgrenze der Autofahrer ist längst erreicht
Nachdem die "Geburtswehen" bei der Einführung der elektronischen Autobahnmaut für Lkw abgeklungen sind, bringt die CSU jetzt erneut eine Straßenbenutzungsgebühr für Pkw ins Gespräch. Wie schon seit mehr als 20 Jahren spricht sich der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) uneingeschränkt gegen eine solche Pkw-Maut aus. Ein Sprecher des KS: "Die Bundesfernstraßen sind über Mineralöl- und Kfz-Steuern längst bezahlt. Ihr Erhalt kann aus diesen Steuern auch künftig finanziert werden."

Nach Ansicht des KS ist die finanzielle Schmerzgrenze der Autofahrer längst erreicht, nicht zuletzt durch die enormen Spritpreise, von denen der Staat besonders profitiert. Außerdem wandern mit jedem Cent, den der Preis von Benzin oder Diesel teurer wird, 0,19 Cent Mehrwertsteuer in die Kasse des Finanzministers.

Die Autofahrer dürfen nicht weiter geschröpft werden. Daher appelliert der Club an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich von solchen Überlegungen zu distanzieren und eine Autobahn-Maut für Pkw abzulehnen. Folge davon wäre zudem die Verlagerung großer Teile des Verkehrs auf die gefährlicheren Landstraßen mit einem drastischen Anstieg der Unfälle.