Ölstand prüfen:
Anleitung zum
Ablesen und Nachfüllen

Mechaniker überprüft den Ölstand eines Autos

Das müssen Sie wissen

  • Wollen Sie den Ölstand Ihres Fahrzeugs prüfen, stellen Sie es zum Messen auf einer ebenen Fläche ab. Bei vielen Autos sollte der Motor warm, aber bereits einige Minuten ausgeschaltet sein.
  • Der Ölstand muss zwischen MIN und MAX liegen. Ist der Stand zu niedrig, füllen Sie nur Motoröl nach, das ausdrücklich für Ihr Fahrzeug freigegeben ist.
  • Leuchtet die rote Ölkontrollleuchte, sollten Sie sofort sicher anhalten und den Motor ausschalten. Eine Weiterfahrt kann schwere Motorschäden verursachen.

Warum ist der richtige Ölstand wichtig?

Motoröl erfüllt mehrere wichtige Aufgaben: Es bildet einen Schmierfilm zwischen beweglichen Motorteilen, verringert Reibung, unterstützt die Kühlung und nimmt Ablagerungen sowie kleine Schmutzpartikel auf. Damit das zuverlässig funktioniert, muss sich ausreichend Ölim Motor befinden.

Ist zu wenig Motoröl vorhanden, kann der Schmierfilm an besonders belasteten Stellen abreißen. Metallteile reiben dann unmittelbar aufeinander – dadurch können Lager, Kolben, Nockenwelle oder andere Motorkomponenten schwer beschädigt werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Motorschaden. Aber auch zu viel Motoröl ist problematisch: Die Kurbelwelle kann in das Öl eintauchen und es aufschäumen. Dadurch verschlechtert sich die Schmierung. Außerdem kann Öl in Ansaugung oder Abgassystem gelangen und dort unter anderem Katalysator oder Partikelfilter belasten.

Die regelmäßige Kontrolle ergänzt den vorgeschriebenen Ölwechsel, ersetzt ihn aber nicht. Selbst wenn noch genügend Öl vorhanden ist, verliert Motoröl mit der Zeit einen Teil seiner ursprünglichen Eigenschaften. Beachten Sie deshalb sowohl die Wechselintervalle als auch die Vorgaben zur regelmäßigen Kontrolle.

Wann und wie oft sollte man den Ölstand prüfen?

Wie häufig Sie den Motorölstand kontrollieren sollten, hängt von Fahrzeug, Alter, Kilometerstand und Fahrprofil ab. Als Orientierung empfiehlt sich eine Prüfung alle paar Tausend Kilometer und vor längeren Fahrten.

Überprüfen Sie den Ölstand außerdem

  • nach einer Ölstandswarnung,
  • bei sichtbaren Ölflecken unter dem Auto,
  • bei ungewöhnlichen Motorgeräuschen,
  • nach dem Nachfüllen,
  • bei erkennbarem Ölverbrauch und
  • vor einer Urlaubs- oder Autobahnfahrt.

Es kann sich außerdem lohnen, im selben Zuge auch den Reifendruck, die Kühlflüssigkeit und den nächsten Termin für den TÜV (Hauptuntersuchung) zu kontrollieren.

Die folgende Tabelle soll Ihnen eine Orientierung bieten, wann die Prüfung des Ölstands fällig wird. Die Angaben in der Betriebsanleitung haben immer Vorrang. Ein ungewöhnlich schnell sinkender oder steigender Ölstand sollte in einer Werkstatt begutachtet werden.

FahrprofilEmpfehlung
NormalfahrerEtwa alle 2.000 bis 3.000 Kilometer oder nach Herstellervorgabe
LangstreckenfahrerRegelmäßig zwischen den Wartungen und vor längeren Fahrten
KurzstreckenfahrerEtwa alle 1.000 bis 2.000 Kilometer, auch auf einen steigenden Ölstand achten
Ältere FahrzeugeEtwa bei jedem zweiten oder dritten Tankstopp
Vor einer längeren FahrtKurz vor der Abfahrt kontrollieren

Ölstand prüfen: bei warmem oder kaltem Motor?

Bei vielen Autos ist die Messung des Ölstands bei betriebswarmem, aber ausgeschaltetem Motor vorgesehen. Warten Sie nach der Fahrt einige Minuten, damit das Öl in die Ölwanne zurücklaufen kann.

Einige Hersteller schreiben dagegen ausdrücklich eine Messung bei kaltem Motor oder einen bestimmten Ablauf über die elektronische Anzeige vor. Prüfen Sie deshalb immer die Betriebsanleitung.

ZustandMessungszeitpunkt
Kalter MotorGeeignet, wenn der Hersteller dies vorsieht und das Fahrzeug längere Zeit eben stand
Warmer MotorBei vielen Fahrzeugen empfohlen, nach dem Abstellen einige Minuten warten
Direkt nach der FahrtNoch nicht messen, da sich ein Teil des Öls im Motor befindet und zunächst in die Ölwanne zurücklaufen muss
Laufender MotorNicht mit dem klassischen Ölmessstab messen, es besteht Verletzungsgefahr und das Ergebnis wäre unzuverlässig
Sehr heißer MotorWegen heißer Bauteile besteht Verbrennungsgefahr – lassen Sie den Motor zunächst etwas abkühlen

Motorölstand kontrollieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Den Auto-Ölstand zu prüfen, dauert meist nur wenige Minuten. Sie benötigen lediglich einen sauberen, fusselfreien Lappen oder ein Papiertuch. Halten Sie vorsorglich einen Trichter und das freigegebene Motoröl bereit.

So prüfen Sie den Ölstand selbst:

1. Betriebsanleitung lesen: Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Fahrzeug einen Ölmessstab besitzt und welcher Messzustand vorgeschrieben ist.

2. Fahrzeug gerade abstellen: Parken Sie auf einer möglichst waagerechten, festen Fläche. An einer Steigung oder einem Gefälle kann der Messwert verfälscht werden.

3. Motor ausschalten und warten: Bei betriebswarmem Motor warten Sie je nach Herstellervorgabe etwa fünf bis zehn Minuten.

4. Motorhaube öffnen: Sichern Sie die Motorhaube ordnungsgemäß. Achten Sie auf heiße oder bewegliche Bauteile.

5. Ölmessstab suchen: Der Griff ist häufig gelb, orange oder rot gekennzeichnet. Wo sich der Ölmessstab befindet, unterscheidet sich je nach Fahrzeugmodell.

6. Messstab herausziehen und reinigen: Ziehen Sie den Stab vollständig heraus und wischen Sie das anhaftende Öl mit einem fusselfreien Tuch ab.

7. Messstab erneut einsetzen: Führen Sie den sauberen Stab vollständig bis zum Anschlag in das Führungsrohr ein.

8. Ölmessstab wieder herausziehen: Halten Sie ihn möglichst waagerecht und lesen Sie den Ölfilm an den Markierungen ab.

9. Ergebnis bewerten: Der Ölstand sollte zwischen MIN und MAX liegen. Befindet er sich nahe oder unter MIN, müssen Sie passendes Motoröl nachfüllen.

10. Nach der Kontrolle: Stecken Sie den Messstab wieder vollständig ein. Schließen Sie Öleinfülldeckel und Motorhaube sorgfältig.

Ölmessstab richtig ablesen

Am Ölmessstab befinden sich üblicherweise zwei Markierungen. Diese sind entweder mit MIN und MAX beschriftet oder durch Kerben, Punkte beziehungsweise einen schraffierten Bereich gekennzeichnet.

Maßgeblich ist die klare Grenze des zusammenhängenden Ölfilms. Einzelne Spritzer oberhalb der benetzten Fläche sollten Sie nicht berücksichtigen. Ist der Messstab verschmiert oder zeigt er auf beiden Seiten unterschiedliche Werte, reinigen Sie ihn erneut und wiederholen Sie die Messung.

Bedeutung der Ölstand-Markierungen:

MarkierungBedeutung

Empfehlung

MINUntere Grenze des vorgesehenen Ölstands

Passendes Öl in kleinen Mengen nachfüllen

MAXObere Grenze

Kein weiteres Öl einfüllen

ZwischenbereichZulässiger Ölstand

In der Regel kein Nachfüllen nötig

Unter MINZu wenig Motoröl

Öl nachfüllen und Verbrauch beobachten

Über MAXZu viel Motoröl

Überschüssiges Öl entfernen lassen

Tipp:

Bei vielen Pkw entspricht der Abstand zwischen MIN und MAX ungefähr einem Liter. Das ist jedoch kein allgemeingültiger Wert – je nach Motor kann die Differenz kleiner oder größer sein. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf eine pauschale Nachfüllmenge.

Wie funktioniert die elektronische Ölstandsanzeige?

Viele moderne Fahrzeuge besitzen keinen frei zugänglichen Messstab mehr. Stattdessen wird der Ölstand über einen Sensor erfasst und im Bordcomputer angezeigt. Je nach Fahrzeug finden Sie die Funktion beispielsweise unter „Fahrzeugstatus“, „Service“, „Motoröl“ oder „Ölstand“.

Für eine korrekte Anzeige des Ölstands können bestimmte Voraussetzungen gelten:

  • Das Fahrzeug steht waagerecht.
  • Der Motor ist betriebswarm.
  • Der Motor wurde für eine vorgegebene Zeit abgestellt.
  • Zündung oder Motor befinden sich in einem festgelegten Zustand.
  • Türen oder Motorhaube sind geschlossen.

Folgen Sie exakt den Hinweisen im Display und in der Betriebsanleitung. Erscheint „Messung nicht möglich“, fehlt möglicherweise eine Voraussetzung oder das System benötigt mehr Zeit. Zeigt die elektronische Anzeige wiederholt unplausible Werte, sollten Sie die Sensorik prüfen lassen. Bei Fahrzeugen ohne Ölmessstab gibt es meist keine zuverlässige manuelle Alternative.

Ein zu niedriger Ölstand kann schnell zum Problem werden. Leuchtet die rote Ölkontrollleuchte, macht der Motor ungewöhnliche Geräusche oder ist eine sichere Weiterfahrt nicht mehr möglich, sollten Sie anhalten und den Motor ausschalten. Genau in solchen Situationen zeigt sich, wie wertvoll eine starke Unterstützung im Straßenverkehr ist.

Wir unterstützen Sie mit praktischen Hilfeleistungen für unterwegs. Zu unserem Leistungsangebot zählen unter anderem Pannenhilfe, Abschleppen, Fahrzeugöffnung sowie ein Notfall-Service.


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Welches Motoröl brauche ich für mein Auto?

Maßgeblich ist nicht nur eine Bezeichnung wie 0W-20, 5W-30 oder 5W-40 – entscheidend sind insbesondere die vom Fahrzeughersteller verlangte Spezifikation und Freigabe. Diese Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung, im digitalen Serviceportal oder auf Unterlagen der Werkstatt.

Verwenden Sie kein Öl nur deshalb, weil die Viskositätsklasse ähnlich klingt. Motoren mit Dieselpartikelfilter benötigen häufig ein Öl mit bestimmten Eigenschaften. Ein unpassendes Produkt kann Abgasnachbehandlung, Schmierung und Wartungsintervalle beeinträchtigen.

Bewahren Sie für unterwegs am besten eine kleine, verschlossene Flasche des freigegebenen Motoröls im Fahrzeug auf. So können Sie bei Bedarf Öl nachfüllen, ohne auf ein möglicherweise ungeeignetes Produkt zurückgreifen zu müssen.

Wie viel Öl sollte ich nachfüllen?

Füllen Sie das Motoröl in kleinen Schritten ein – beispielsweise zunächst etwa 200 Milliliter. Warten Sie kurz und messen Sie anschließend erneut. Je näher sich der Ölstand an MAX befindet, desto kleiner sollten die Nachfüllmengen werden.

So vermeiden Sie den häufigen Fehler, zu viel Öl nachgefüllt zu haben. Eine pauschale Aussage wie „einen Liter nachfüllen“ ist nur dann sinnvoll, wenn der Fahrzeughersteller dies für den konkreten Messwert bestätigt.

Wichtig:

Nicht weiter nachfüllen, sobald MAX erreicht ist! Mehr Öl bedeutet nicht mehr Schutz – ein zu hoher Ölstand kann ebenfalls Schäden verursachen.

Zu viel Öl nachgefüllt: Was sollten Sie tun?

Liegt der Ölstand deutlich über MAX, sollten Sie nicht einfach weiterfahren. Lassen Sie das überschüssige Öl fachgerecht absaugen oder ablassen. Starten Sie den Motor möglichst nicht unnötig.

Bei einem stark überfüllten Motor kann das Öl aufschäumen oder über die Kurbelgehäuseentlüftung in den Ansaugtrakt gelangen. Bei Dieselfahrzeugen können außerdem Bauteile der Abgasreinigung betroffen sein. Muss später der Dieselpartikelfilter gereinigt oder ersetzt werden, können hohe Kosten entstehen.

Was bedeutet die Ölkontrollleuchte?

Die Ölkontrollleuchte wird meist als Ölkanne dargestellt. Je nach Fahrzeug können Farbe und Zusatzhinweise unterschiedliche Bedeutungen haben. Beachten Sie deshalb immer die Betriebsanleitung.

Gelbe ÖlkontrollleuchteRote Ölkontrollleuchte

Eine gelbe oder orange Ölkanne weist häufig auf einen zu niedrigen Ölstand oder eine notwendige Kontrolle hin. Fahren Sie möglichst schonend bis zu einer sicheren Abstellmöglichkeit und kontrollieren Sie den Ölstand zeitnah.

Erscheint die Warnung trotz korrektem Stand erneut, kann ein Sensorfehler oder ein anderes technisches Problem vorliegen. Lassen Sie das Fahrzeug prüfen.

Eine rote Öllampe weist häufig auf zu niedrigen Öldruck oder einen kritischen Ölstand hin. Halten Sie so schnell wie möglich an einer sicheren Stelle an, schalten Sie den Motor aus und fahren Sie nicht einfach weiter. Ein Motor kann bei fehlendem Öldruck innerhalb kurzer Zeit schwer beschädigt werden.

Kontrollieren Sie den Ölstand erst, wenn dies gefahrlos möglich ist. Ist genügend Öl vorhanden oder erlischt die Warnung nach vorsichtigem Nachfüllen nicht, benötigen Sie professionelle Hilfe. Auch eine gleichzeitig leuchtende Motorkontrollleuchte sollte fachlich abgeklärt werden.

Kann man mit zu wenig Öl weiterfahren?

Bei einem Stand unter MIN sollten Sie nicht darauf vertrauen, dass der Motor noch lange ausreichend geschmiert wird. Füllen Sie geeignetes Öl nach, bevor Sie eine längere Strecke zurücklegen.

Leuchtet die rote Öldruckwarnung, hören Sie Klopf- oder Schleifgeräusche oder befindet sich kein Öl mehr am Messstab, sollten Sie den Motor nicht erneut starten. Lassen Sie das Fahrzeug abschleppen. Eine Weiterfahrt kann aus einem einfach zu behebenden Problem einen schweren Motorschaden machen.

Kontrollieren Sie außerdem, warum Öl fehlt. Mögliche Ursachen sind:

  • normaler, aber erhöhter Ölverbrauch,
  • undichte Dichtungen oder Leitungen,
  • ein beschädigter Ölfilter,
  • eine undichte Ölablassschraube,
  • Verschleiß im Motor,
  • ein technischer Fehler nach Wartungsarbeiten.

Auch Ölflecken unter dem Auto, bläulicher Abgasrauch oder ein schnell sinkender Ölstand sind Gründe für einen Werkstattbesuch.

Ölstand bei Motorrad, Automatik, Hybrid und Elektroauto prüfen

  • Ölstand beim Motorrad prüfen: Wie Sie den Ölstand Ihres Motorrads prüfen, hängt von der Bauart ab. Viele Motorräder besitzen ein Schauglas, andere einen Messstab. Das Motorrad muss meist gerade stehen und darf nicht auf dem Seitenständer geneigt sein. Lesen Sie die Bedienungsanleitung und achten Sie zudem darauf, dass Motor- und Getriebeöl bei manchen Motorrädern gemeinsam, bei anderen getrennt geführt werden.
  • Ölstand bei Hybrid-Autos prüfen: Ein Hybrid besitzt neben dem Elektromotor in der Regel einen Verbrennungsmotor. Deshalb müssen Sie auch bei vielen Hybridfahrzeugen den Motorölstand kontrollieren. Die Vorgehensweise entspricht grundsätzlich der eines Verbrenners, kann jedoch wegen automatischer Motorstarts oder spezieller Wartungsmodi abweichen. Schalten Sie das Fahrzeug vollständig aus und beachten Sie die Herstellerhinweise. 
  • Ölstand bei Elektroautos prüfen: Ein reines Elektroauto besitzt kein klassisches Verbrennungsmotoröl. Daher müssen Sie den Motorölstand eines reinen E-Autos nicht auf dieselbe Weise prüfen. Trotzdem gibt es Betriebsflüssigkeiten und Schmierstoffe, die im Rahmen der Wartung kontrolliert werden. Öffnen Sie keine Hochvolt- oder Kühlkreisläufe selbst.

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Ein zu niedriger Ölstand kann dazu führen, dass Sie Ihre Fahrt abbrechen müssen. Besonders kritisch ist es, wenn die rote Öldruckleuchte erscheint, der Motor ungewöhnliche Geräusche macht oder sich bereits nicht mehr starten lässt. Dann ist schnelle und verlässliche Hilfe wichtig. 

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Häufige Fragen zum Prüfen des Ölstands

Wie kann ich den Motorölstand kontrollieren?

Stellen Sie das Fahrzeug waagerecht ab, schalten Sie den Motor aus und warten Sie einige Minuten. Reinigen Sie den Ölmessstab, setzen Sie ihn vollständig ein und lesen Sie anschließend ab, ob der Ölfilm zwischen MIN und MAX liegt.

Wann sollte man den Ölstand kontrollieren?

Kontrollieren Sie den Ölstand regelmäßig zwischen den Ölwechseln, vor langen Fahrten sowie bei einer Ölstandswarnung. Beachten Sie zusätzlich die konkreten Vorgaben in der Betriebsanleitung.

Wieviel Öl sollte ich nachfüllen?

Füllen Sie zunächst nur eine kleine Menge von etwa 200 Millilitern ein und messen Sie erneut. Die genaue benötigte Menge hängt vom Motor und vom aktuellen Ölstand ab.

Wo befindet sich der Ölmessstab?

Der Ölmessstab befindet sich im Motorraum und ist häufig an einem gelben, roten oder orangefarbenen Griff zu erkennen. Bei vielen neueren Fahrzeugen erfolgt die Messung ausschließlich elektronisch.

Was bedeuten MIN- und MAX-Markierung am Messstab?

MIN kennzeichnet die untere, MAX die obere Grenze des vorgesehenen Ölstands. Der zusammenhängende Ölfilm sollte sich zwischen diesen Markierungen befinden.

Welches Motoröl braucht mein Auto?

Die vorgeschriebene Viskosität und Herstellerfreigabe finden Sie in der Betriebsanleitung oder den Wartungsunterlagen. Die Viskositätsangabe allein reicht für die Auswahl nicht aus.

Kann man mit zu wenig Öl weiterfahren?

Bei einem niedrigen Stand sollten Sie vor einer längeren Fahrt geeignetes Öl nachfüllen. Bei einer roten Öldruckwarnung oder ungewöhnlichen Motorgeräuschen müssen Sie den Motor sofort ausschalten und Pannenhilfe rufen.

Wie hoch darf der Ölverbrauch sein?

Dafür gibt es keinen einheitlichen Wert für alle Fahrzeuge. Maßgeblich sind die Herstellerangaben; ein plötzlich steigender Verbrauch oder ein schneller Abfall von MAX auf MIN sollte untersucht werden.

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