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Geschwindigkeitsüberschreitung: Bußgelder, Punkte und Fahrverbote

Das sollten Sie zur
Geschwindigkeitsüberschreitung wissen
- Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreitet, riskiert ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und im schlimmsten Fall ein Fahrverbot. Dabei spielt es eine große Rolle, ob die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts oder außerorts passiert ist – innerhalb geschlossener Ortschaften fallen die Strafen deutlich höher aus.
- Bereits ab 21 km/h zu schnell droht ein Punkt, ab 26 km/h bei wiederholten Verstößen innerhalb eines Jahres bzw. innerorts ab 31km/h und außerorts ab 41 km/h ein Fahrverbot. Auch kleine Überschreitungen können teuer werden, vor allem in 30er-Zonen oder bei wiederholten Verstößen. Entscheidend ist zudem die Toleranz, die von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen wird.
- Wer Zweifel an der Messung hat oder den Bußgeldbescheid für ungerechtfertigt hält, kann Einspruch einlegen. Wichtig ist, dabei Fristen einzuhalten und die Messunterlagen prüfen zu lassen. Oft lohnt es sich, die Rechtmäßigkeit der Geschwindigkeitsmessung durch einen Anwalt überprüfen zu lassen – besonders, wenn Punkte oder ein Fahrverbot drohen.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Geschwindigkeitsüberschreitung?
- Wie wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung gemessen?
- Welche Strafen drohen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung?
- Was tun bei einem Bußgeldbescheid?
- Darum lohnt sich die Verkehrsrechtsschutzversicherung der AUXILIA
- Häufige Fragen zur Geschwindigkeitsüberschreitung
Was ist eine Geschwindigkeitsüberschreitung?
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung liegt vor, wenn Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten – egal ob innerorts, außerorts oder auf der Autobahn. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) legt genau fest, wie schnell gefahren werden darf. Wer im Straßenverkehr gegen die Regeln verstößt, riskiert je nach Art des Delikts empfindliche Strafen. Neben zu hoher Geschwindigkeit gehören auch andere Verstöße zu den häufigsten Ursachen für Bußgelder, etwa das Überfahren einer roten Ampel, Falschparken oder ein AbstandsverstoßInformieren Sie sich hier, welche Konsequenzen diese Verkehrsverstöße haben können.
Typische Tempolimits in Deutschland sind zum Beispiel:
- Innerorts: 50 km/h (in 30er-Zonen entsprechend 30 km/h)
- Außerorts: 100 km/h
- Autobahn: kein generelles Tempolimit, aber Richtgeschwindigkeit 130 km/h
Gerade auf Autobahnen führt zu schnelles Fahren häufig zu schweren Unfällen. Deshalb können auch hier Sanktionen drohen, wenn eine Gefährdung nachgewiesen wird.

Wie wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung gemessen?
Zur Ermittlung Ihrer tatsächlichen Geschwindigkeit kommen verschiedene Messmethoden zum Einsatz:
- Stationäre Blitzer: feste Messanlagen, meist an Unfallschwerpunkten oder Kreuzungen
- Mobile Blitzer: temporäre Messgeräte in Fahrzeugen oder an Straßenrändern
- Section Control: Durchschnittsmessung über einen längeren Streckenabschnitt
- Laser- oder Lichtschrankenmessung: vor allem auf Landstraßen
Neben der Geschwindigkeitskontrolle werden auch andere Verkehrsverstöße mithilfe moderner Technik geahndet – etwa beim Blitzen für Rotlichtverstöße.
Tipp
Bei standardisierten Geschwindigkeitsmessungen wird regelmäßig ein Toleranzabzug vorgenommen, um mögliche Messungenauigkeiten auszugleichen. In der Praxis werden bis einschließlich 100 km/h in der Regel 3 km/h abgezogen, bei höheren Geschwindigkeiten 3 Prozent der gemessenen Geschwindigkeit.
Welche Strafen drohen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung?
Die Strafen für zu schnelles Fahren hängen davon ab, wo (innerorts oder außerorts) und wie stark Sie die Geschwindigkeit überschritten haben. Neben Bußgeldern drohen außerdem:
- Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg
- Fahrverbote (ein bis drei Monate)
- In schweren Fällen: Entzug der Fahrerlaubnis
Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts: Bußgelder und Fahrverbote
Innerhalb geschlossener Ortschaften wird überhöhte Geschwindigkeit besonders streng geahndet. Hier gefährden Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Fußgänger und Radfahrer. Das gilt laut Bußgeldkatalog bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts:
Überschreitung | Bußgeld | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
bis 10 km/h | 30 € | – | – |
11 – 15 km/h | 50 € | – | – |
16 – 20 km/h | 70 € | – | – |
21 – 25 km/h | 115 € | 1 | – |
26 – 30 km/h | 180 € | 1 | (1 Monat)* |
31 – 40 km/h | 260 € | 2 | 1 Monat |
41 – 50 km/h | 400 € | 2 | 1 Monat |
51 – 60 km/h | 560 € | 2 | 2 Monate |
61 – 70 km/h | 700 € | 2 | 3 Monate |
über 70 km/h | 800 € | 2 | 3 Monate |
* Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.
Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts: Bußgelder und Fahrverbote
Außerhalb geschlossener Ortschaften sind die Sanktionen etwas milder – dennoch können Bußgeld, Punkte und Fahrverbot schnell teuer werden. Das gilt laut Bußgeldkatalog bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts:
Überschreitung | Bußgeld | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
bis 10 km/h | 20 € | – | – |
11 – 15 km/h | 40 € | – | – |
16 – 20 km/h | 60 € | – | – |
21 – 25 km/h | 100 € | 1 | – |
26 – 30 km/h | 150 € | 1 | (1 Monat)* |
31 – 40 km/h | 200 € | 2 | 1 Monat |
41 – 50 km/h | 320 € | 2 | 1 Monat |
51 – 60 km/h | 480 € | 2 | 2 Monate |
61 – 70 km/h | 600 € | 2 | 3 Monate |
über 70 km/h | 700 € | 2 | 3 Monate |
* Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.
Gut zu wissen
Ab 31 km/h innerorts und 41 km/h außerorts droht regelmäßig ein Fahrverbot. Wer innerhalb von zwölf Monaten zweimal 26 km/h oder mehr zu schnell fährt, muss ebenfalls damit rechnen.
Was tun bei einem Bußgeldbescheid?
Wenn Sie geblitzt wurden, erhalten Sie meist innerhalb weniger Wochen einen Bußgeldbescheid. Gegen diesen können Sie innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen, wenn Sie Zweifel an der Messung haben. Typische Gründe dafür können sein:
- Messfehler (zum Beispiel falsche Kalibrierung)
- Falsche Fahrerzuordnung (Foto unklar)
- Falsche Verkehrsschilder oder temporäre Baustellen
Gerade in solchen Fällen ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung Gold wert – denn sie übernimmt die Kosten für Anwalt und Gericht, falls Sie sich gegen den Bußgeldbescheid wehren möchten.
Ein Bußgeldbescheid droht nicht nur bei zu hoher Geschwindigkeit – auch bei Alkohol am Steuer oder falschem Überholen können empfindliche Strafen verhängt werden. In all diesen Fällen hilft der Verkehrsrechtsschutz der AUXILIA, Ihr Recht durchzusetzen.
Ob geblitzt auf der Landstraße, zu schnell in der 30er-Zone oder ein drohendes Fahrverbot: Die AUXILIA ist an Ihrer Seite! Wir unterstützen Sie dabei, sich gegen einen Bußgeldbescheid zu wehren, prüfen Messfehler und helfen Ihnen, Ihre Rechte im Straßenverkehr durchzusetzen. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung im Verkehrsrechtsschutz – damit Sie nicht auf Ihren Kosten sitzen bleiben.
Darum lohnt sich die Verkehrsrechtsschutzversicherung der AUXILIA
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann teuer werden – vor allem innerorts. Wer sich rechtzeitig absichert, spart im Ernstfall bares Geld und Nerven. Die AUXILIA steht Ihnen zur Seite, wenn Sie Ihr Recht durchsetzen müssen. Denn ein Blitzerfoto ist schnell gemacht – aber der Ärger kann teuer werden. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung der AUXILIA schützt Sie
- bei Streitigkeiten nach einem Bußgeldbescheid,
- bei Fahrverboten und Entziehung der Fahrerlaubnis und
- bei Auseinandersetzungen nach Unfällen.
Ihre Vorteile mit der AUXILIA
Die AUXILIA ist seit Jahrzehnten auf Rechtsschutz spezialisiert – mit klaren Leistungen, verständlicher Sprache und Tarifen, die zu Ihrem Alltag passen. Sie wählen genau die Rechtsschutzbereiche, die Sie in Ihrer Rechtsschutzversicherung benötigen: Privat, Beruf, Verkehr, Wohnen, Vermietungund Spezial-Straf-Rechtsschutz. So zahlen Sie nur für das, was Ihnen wirklich wichtig ist – ohne leere Versprechen.
Außerdem profitieren Sie von:
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Beratung, wenn Sie sie brauchen: Sie werden verständlich an die Hand genommen: von der Tarifauswahl bis zu Fragen rund um den Leistungsfall.
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Häufige Fragen zur Geschwindigkeitsüberschreitung
Gilt für Fahranfänger in der Probezeit etwas Besonderes?
Ja. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h gilt als sogenannter A-Verstoß. Die Probezeit wird in der Regel auf vier Jahre verlängert und ein Aufbauseminar ist fällig. Zusätzlich kommen die üblichen Sanktionen hinzu.
Der Fahrer ist auf dem Blitzerfoto nicht eindeutig erkennbar – was nun?
In Deutschland haftet grundsätzlich der Fahrer, nicht pauschal der Halter. Ist die Fahrereigenschaft nicht feststellbar, kann die Behörde das Verfahren einstellen oder eine Fahrtenbuchauflage für den Halter anordnen. Wenn Sie Zweifel an der Fahrerzuordnung haben, ist ein Einspruch eine Option.
Habe ich ein Recht auf Einsicht in Messunterlagen und Fotos?
Ja. Über Ihren Anwalt können Sie Akteneinsicht beantragen – inklusive Messfoto, Messprotokoll und Informationen zum eingesetzten Messgerät. Das ist oft entscheidend, um Messfehler aufzudecken und die Geschwindigkeitsüberschreitung rechtlich bewerten zu lassen.
Verjähren Bußgeld und Punkte?
Die Verfolgungsverjährung bei einem Bußgeldverfahren beträgt in der Regel drei Monate ab dem Tattag, kann jedoch durch behördliche Maßnahmen (z.B. Versendung des Anhörungsbogens) unterbrochen werden. Nach Rechtskraft beträgt die Vollstreckungsverjährung regelmäßig drei Jahre. Die Tilgungsfristen bei Punkten im Fahreignungsregister liegen bei 2,5 Jahren (für 1-Punkt-Delikte) und 5 Jahren (für 2-Punkte-Delikte); schwerere Straftaten werden 10 Jahre gespeichert.
Geblitzt im Ausland – was gilt?
Im Ausland gelten häufig andere Tempolimits und Toleranzen. Innerhalb der EU werden Geldbußen ab einer bestimmten Bagatellgrenze oft grenzüberschreitend vollstreckt. In einigen Staaten gilt zudem Halterhaftung. Prüfen Sie Bescheide genau und beachten Sie nationale Fristen.